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Die Osteochondrosis dissecans ist eine Erkrankung des unter dem Knorpel liegenden Knochens. Aus noch ungeklärter Ursache entwickelt sich eine Nekrose des Knochens, das heißt, der Knochen stirbt an dieser Stelle ab. Da unter dem Knorpel die Abstützung fehlt, entstehen Schmerzen bei der Belastung. Der Grund des Absterbens ist nicht bekannt. Man nimmt an, dass es Probleme mit der Durchblutung gibt. Andererseits wurden auch Reaktionen des Immunsystems vermutet, da diese Nekrosen vor allem bei jüngeren Menschen vorkommen, deren Gefäßsystem intakt ist.
Am häufigsten ist die Erkrankung am Knie. Hier sind besonders die Abschnitte des Gelenks in der Belastungszone neben den Kreuzbändern betroffen.
Bei der operativen Behandlung wird in schweren Fällen der defekte Knochen mit der Knorpelschicht ersetzt (Knorpel-Knochen-Transplantation). Zuerst wird oft eine Entlastung des Gelenks versucht, um dem Knochen die Chance zur Erholung zu geben. Gelegentlich wird die defekte Stelle auch angebohrt, um eine Neubildung des Knochens zu erreichen. In allen Fällen muss sich eine mindestens sechs Wochen andauernde Entlastung des Gelenks anschließen, um den behandelten Knochen einheilen zu lassen.
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