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AAn den Fingern sind Knochenbrüche häufig. Sie entstehen durch direkte Gewalt (Schläge gegen die Finger – z.B. abgerutschter Hammerschlag; Quetschungen – z.B. Schließen von Türen und Fenstern bei im Rahmen liegender Hand). Aber auch Verdrehungen der Finger bei anderen Unfällen können zu Knochenbrüchen führen.

Aufgrund der besonderen Mechanik der Finger und der Hand sind Operationen fast immer notwendig. Das trifft besonders zu, wenn die Gelenke beteiligt sind. Die korrekte Wiederherstellung der Gelenke ist zur Vorbeugung einer Arthrose notwendig. Aber auch wenn kein Gelenk betroffen ist, muss meist eine operative Wiederherstellung des Knochens durchgeführt werden, weil jede Verdrehung oder Verkürzung eines Fingers die Funktion der Hand verschlechtert.

Am Fuß ist die Situation komplett anders. Aufgrund der geringen Beweglichkeit der Zehen kann in den meisten Fällen ohne Operation behandelt werden. Nur bei Verdrehungen des großen Zehs und des kleinen Zehs, die zu Behinderungen beim Anziehen der Schuhe führen können, wird eine Stabilisierung durchgeführt. Aber auch diese Stabilisierung erfolgt meist nur mit einer korrekten Wiederherstellung des Winkels durch Reposition und durch die nachfolgende Befestigung mit Drähten. Diese Drähte werden nach sechs bis acht Wochen wieder entfernt.

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