logo-kl
arthros01

Vodafone DSL
 

city-praxen

Tchibo - Jede Woche eine neue Welt!
 

 

Handgelenkbrüche sind sehr häufig, da bei Stürzen die Wucht des Falles mit der Hand abgefangen wird. Meist bricht das Gelenk bei einem Sturz auf die Handfläche. Dabei wird das Handgelenk weiter gedreht und der Unterarmknochen (Speiche) bricht über dem Handgelenk durch.

Mit ein wenig Glück wird das Gelenk dabei nicht beteiligt und der Bruch muss nur noch eingerichtet und geschient werden. Diesen kleinen Eingriff kann man eventuell in Lokalanästhesie vornehmen. Danach folgt dann ein Gips für vier bis sechs Wochen, in dem der Bruch ausheilen kann. Der Gips wird so angelegt, dass die Finger beweglich sind und bleiben. Der Ellenbogen bleibt im Normalfall ebenfalls beweglich. Bei Kindern ist die Zeit, in der ein Gips getragen wird, oft noch kürzer (maximal vier Wochen). Nach der Abnahme des Gipses wird das Handgelenk an die normale Bewegung herangeführt. Insbesondere die Drehbewegung im Handgelenk ist wichtig und sollte vollständig wieder hergestellt sein.

Natürlich kann der Knochen auch so brechen, dass das Gelenk beteiligt ist. Dann ist meist ein operativer Eingriff notwendig, in dem das Gelenk freigelegt und der Knochen gerichtet wird.

Dabei wird der Knochen mit verschiedenen Drähten, Schrauben und kleinen Platten wieder befestigt. Unter Umständen wird am Handgelenk auch ein spezielles Metallgestell (Fixateur externe) angebracht, welches als Überbrückung bis zu einer definitiven Operation dient oder auch über vier bis sechs Wochen belassen werden kann. Vorteil eines definitiven Eingriffs mit Platten und Schrauben ist die kurze Zeit, in der das Gelenk komplett ruhiggestellt ist. Sehr zeitig können die Bewegungen der Hand und im Handgelenk wieder geübt werden. Diese Übungen erfolgen anfangs ohne Belastung und später unter verminderter Kraft. Nach vier bis sechs Wochen ist das Gelenk wiederhergestellt. Nachteil der Operation ist, dass die Platten und Schrauben oft wieder entfernt werden müssen. Dieser Eingriff erfolgt nach einem halben bis einem Jahr.

Eine seltenere Form des Handgelenkbruchsentsteht, wenn man auf den Handrücken fällt (Smith-Fraktur). Bei diesem Bruch ist eine Versorgung im Gips praktisch nicht möglich, da sich die Knochenstücke nicht stabil aufeinander stellen lassen. Es muss also eine Operation erfolgen, bei der die Knochenstücke mit Platten und Schrauben aneinander fixiert werden.

handgelenk01w
handgelenk02w
handgelenk03w
[Home] [Grundlagen] [Diagnostik] [Erkrankung allg.] [Behandlung allg.] [Gelenke speziell] [Ellenbogen] [Handgelenk] [Hüftgelenk] [kleine Gelenke] [Kniegelenk] [Schultergelenk] [Sprunggelenk] [Vorbeugung] [Selbsthilfe] [Kontakt] [Impressum]