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Bandagen sind für das Hüftgelenk seltener in Gebrauch. Das liegt einerseits an dem schlecht zugänglichen, weit von Weichteilen umgebenen Gelenk, andererseits an dem großen Bewegungsumfang und drittens an den Einschränkungen der Körperhygiene, denen man mit Anwendung von größeren Bandagen ausgesetzt wäre.

Die häufigsten Hilfsmittel für das Hüftgelenk sind Gehstützen. Diese entlasten das Gelenk und das Bein bei der Bewegung. Gehstützen müssen auf den Patienten individuell eingestellt werden. Die Einstellung sollte durch qualifiziertes Personal vorgenommen werden.

Der Aufbau der Muskulatur nach einer Verletzung, einer anderen Schädigung oder einer Operation kann durch ein Muskelstimulationsgerät (T.E.N.S.) unterstützt werden. Dieses Gerät beübt die Muskulatur des Körpers mit Hilfe von elektrischen Reizen, die zu verschieden intensiv ausgelösten Bewegungen führen. Diese Geräte müssen durch speziell geschultes Personal individuell an die verschiedenen Muskelgruppen angepasst und eingestellt werden.

Nach Hüftoperationen werden verschiedene Hilfsmittel benötigt, um die vorgegebenen Bewegungsausmaße einhalten zu können. Das sind vor allem Erhöhungen für Stühle und die Toilette sowie Lagerungskissen für das Bett. Bei Verkürzungen eines Beines kann eine Schuherhöhung (ab 1,5 cm Unterschied der Beinlänge) für die Gegenseite angebracht sein.

Zur Vermeidung von hüftgelenknahen Knochenbrüchen wurde eine Unterhose mit Hüftschutz und spezieller Polsterung auf den Markt gebracht. Diese Hose reduziert das Frakturrisiko bei Stürzen und ist für Menschen geeignet, die aus verschiedenen Ursachen zu häufigen Stürzen neigen.

 

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