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Die Entzündung eines Schleimbeutels ist eine sehr schmerzhafte Angelegenheit, die allerdings bis auf die Lage der Erkrankung nichts mit dem Gelenk zu tun hat. Knochenvorsprünge, die an Orten liegen, auf denen man sich abstützt (Ellenbogen und auch Knie), sind mit speziellen Schleimbeuteln gepolstert, um die empfindliche Knochenhaut und den Knochen zu schützen. Diese Schleimbeutel können sich aus verschiedener Ursache entzünden. Es entsteht eine schmerzhafte Schwellung, die naturgemäß auch noch in einer Körperregion liegt, die man ständig irgendwo auflegt, also belastet. Das macht die Erkrankung sehr lästig.
Wenn die Entzündung noch nicht so ausgeprägt ist, kann eine nicht operative Therapie versucht werden. Unter einer medikamentösen Therapie mit Antibiotika, Antiphlogistika und Schmerzmitteln wird der Arm ruhiggestellt, gekühlt und hochgelagert. Im Laufe von ein bis zwei Wochen geht die Entzündung eventuell zurück. Gelegentlich bleibt auch nach dem Abheilen der Entzündung eine Schwellung zurück, dann muss der Schleimbeutel in einer späteren Sitzung (acht bis zwölf Wochen nach der Entzündung) komplett entfernt werden. Die Rezidivgefahr ist bei diesen Erkrankungen sehr hoch, wenn der Schleimbeutel nicht entfernt wird.
Wenn die Bursa bereits vereitert ist, kommt nur noch die operative Therapie in Frage, die von einer alleinigen Eröffnung der Bursa, um den Eiter abzulassen, bis zur kompletten Entfernung des Schleimbeutels reicht. In jedem Fall muss die Bursa nach einer Vereiterung komplett entfernt werden, manchmal lässt sich das jedoch erst in einem späteren Eingriff komplikationsarm durchführen.
Wenn der Schleimbeutel bei einer ersten Operation nicht vollständig entfernt wurde, kommt es häufig zu einem erneuten Auftreten der Entzündung, was dann zu erneuten Operationen zwingt.
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