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Das Schultereckgelenk ist die Verbindung zwischen Schulterblatt und Schlüsselbein. Es ist die einzige relativ feste knöcherne Verbindung zwischen Körper und Arm. Das Schlüsselbein wird am Brustbein mit einem Gelenk und zusätzlich nur durch Muskulatur am Körper gehalten. Das Gelenk zwischen Schlüsselbein und Schulterblatt befindet sich oberhalb des Schultergelenks und liegt der Gelenkkapsel an.
Die Verletzung entsteht bei plötzlicher Belastung des Arms oder bei Sturz auf die Schulter. Das Gelenk wird durch die umliegenden Muskeln weiterhin zusammengehalten, kann aber bei stärkerer Belastung nicht mehr stabilisieren und das Schulterblatt verkippt gegenüber dem Arm. Dadurch werden die Verhältnisse in der Schulter instabil und es kommt zu Schmerzen und zur Bewegungseinschränkung.
Mit einer Röntgenuntersuchung unter Belastung kann das Auseinanderweichen des Gelenks nachgewiesen werden. Je nachdem, wie weit das Gelenk auseinanderweicht, wird die Gelenksprengung graduell eingeteilt.
Meist wird die Verletzung ohne Operation behandelt, da die umgebende Muskulatur als Schiene wirkt und das Gelenk zusammenhält, solange keine Belastung auf den Arm einwirkt. Wichtig ist also hier die Einschränkung der Belastung über sechs bis acht Wochen.
Mit Drähten oder speziellen Platten kann das Gelenk auch operativ versorgt werden. Die Belastungseinschränkung ist aber auch mit operativer Versorgung nicht wesentlich kürzer, da eine feste Verschraubung nicht sinnvoll ist – die Schulter soll ja frei beweglich bleiben.
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