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Meniskus
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Meniskusläsionen sind häufige Erkrankungen im Kniegelenk. Die Menisken (Aussen- und Innenmeniskus) sind knorpelige Puffer,
die durch ihre Konsistenz und die Beweglichkeit im Kniegelenk eine optimale Kraftübertragung sichern. Diese halbmondförmigen Scheiben verbessern den Kontakt zwischen dem Plateau des Schienbeines und der
Rolle des Oberschenkelknochens und damit auch die Stabilität des Kniegelenks.
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Durch diese massive Beanspruchung der Knorpelscheiben kann es bei ruckartigen Bewegungen oder auch bei chronischer
Überlastung zu Verletzungen der Menisken kommen. Besonders häüfig sind Verletzungen nach Drehbewegungen, die aus vollem Lauf entstehen. Alle Ballsportarten oder Skilaufen sind besonders häufige
Verursacher von Meniskusproblemen. Dabei reicht die Spanne der Schädigungen von einfachen Rissbildungen über Korbhenkelrisse, bei denen es zu einer Einklemmung kommen kann, bis zur völligen Zerstörung
des betroffenen Meniskus.
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Die Symptome der Meniskusverletzungen sind meist Schmerzen bei Bewegung und vor allem bei der Verdrehung des Kniegelenks.
Eingeschlagene Menisken können das Knie vollständig blockieren. Häufig sind weiterhin Schwellungen des Kniegelenks, die durch eine Flüssigkeitsansammlung im Kniegelenk hervorgerufen werden.
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Die Arthroskopie, unter Umständen auch die Magnetresonanztomographie, klärt die Diagnose eindeutig. In einer Arthroskopie kann in gleicher Sitzung die Naht des Meniskus oder eine sparsame Resektion der erkrankten
Meniskusanteile durchgeführt werden. Ziel der Therapie ist die Verhinderung eines weiter fortschreitenden Knorpelschadens und die optimale Beweglichkeit des Kniegelenks.
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In der weiteren Behandlung nach der Operation des Meniskus ist das Knie für eine unterschiedliche Zeitspanne zu entlasten.
Der Bewegungsumfang sollte jedoch nicht eingeschränkt werden. Hier sind die Hinweise und Vorschläge des behandelnden Arztes unbedingt zu beachten, da die Zeitspanne je nach Operationsausmaß
unterschiedlich lang sein kann.
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Gebräuchlich sind auch Bandagen, um eine Entlastung des Knies im Seitenbandbereich zu
ermöglichen. In den letzten Monaten wurde eine neue Methode entwickelt, die einen zerstörten Meniskus wieder nachwachsen lassen kann, in dem ein Kollagengerüst in Form des defekten Meniskus in das Knie eingebracht wird. Hier siedeln sich wieder Knorpelzellen an und stellen einen neuen Knorpel her.
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