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Bakerzyste

 

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Die Bakerzyste ist eine Ausbuchtung des Kniegelenks nach hinten in die Kniekehle. Die Ausbuchtung wird durch einen chronischen Erguss im Kniegelenk hervorgerufen.

Einen Schaden an Meniskus oder Knorpel, der längere Zeit besteht, wird durch den Körper selbst behandelt. Es entsteht mehr Gelenkflüssigkeit um für bessere Gleiteigenschaften im Knie zu sorgen. Wird mehr Gelenkflüssigkeit gebildet, als abgebaut wird, entsteht ein Kniegelenkserguss (im Volksmund: “Wasser im Knie”). Wenn die Zunahme der Gelenkflüssigkeit längere Zeit besteht, weitet sich die Gelenkkapsel aus, um dem Erguss Platz zu verschaffen. Die Stelle, an der die Kniegelenkskapsel am wenigsten stabil ist, ist die Kniekehle, so dass eine Ausbuchtung in die Kniekehle bei chronischen Überdruck entsteht.

Die Bakerzyste macht immer dann Beschwerden, wenn der Druck im Kniegelenk bei erhöhter Entzündungsaktivität oder fortgeschrittenem Knorpelschaden zunimmt.

Die Operation einer Bäkerzyste ist nicht sinnvoll, wenn die Ursache - der Knorpelschaden oder die Entzündung - weiter besteht. Dann besteht immer die Gefahr der Wiederkehr der Zyste. Zuerst muss die Ursache des Kniegelenksschadens behoben werden.

Bakerzyste