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Hilfsmittel
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Bei Beschwerden an den Gelenken können neben Medikamenten und Krankengymnastik Mittel zur Entlastung und Unterstützung der betroffenen Extremität sinnvoll sein.
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Bekannt sind jedem die Gehstützen, die eine Entlastung eines Beines überhaupt erst möglich machen. Die weitere Palette der
Hilfsmittel ist unübersehbar und reicht von kleinsten Schienen über Spezialanfertigungen von Schuhen bis zum motorisierten Rollstuhl und elektronisch gesteuerten Prothesen. Diese Seite soll Ihnen
Einsatzmöglichkeiten von Hilfsmitteln bei Erkrankungen der einzelnen Gelenke zeigen.
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Hüftgelenk
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Kniegelenk
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Sprunggelenk
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Zur Unterstützung für das Kniegelenk gibt es verschiedene Bandagen, die die Aufgabe haben, das Knie bei der Bewegung zu
führen und zu unterstützen. Die einfachsten Bandagen erhöhen den äußeren Druck auf das Gelenk, so dass die Bänder und Muskeln in der Haltefunktion unterstützt werden. Komplizierter aufgebaut sind
Spezialbandagen, die im Bereich der Bänder oder der Kniescheibe besondere Verstärkungen eingearbeitet haben und so den entsprechenden Anteil des Gelenks stärker unterstützen.
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Zusätzlich sind Schienen im Angebot, die das Kniegelenk in einer Richtung sehr genau führen können, und damit auch eine Bandinstabilität behandeln lassen. So können auch größere Verletzungen behandelt werden. Diese Schienen werden auch nach größeren Eingriffen am Kniegelenk benutzt, um die Bewegung des Gelenks eindeutig kontrollieren und festlegen zu können, z.B. verwendet man diese Schienen oft nach Kreuzbandersatzoperationen.
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Wie nach jedem operativen Eingriff sind Stützstrümpfe auch nach Knieoperationen anzuwenden, um neben der Verminderung des
Thromboserisikos, die Schwellneigung der operierten Extremität in Grenzen zu halten. Dass Gehstützen als Hilfsmittel verwendet werden, versteht sich von selbst. Zur Verbesserung des Muskelaufbaus bei
einer Erkrankung des Gelenks, kann zusätzlich ein elektrisches Muskelstimulationsgerät verwendet werden.
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Bandagen für das Hüftgelenk sind seltener in Gebrauch. Das liegt einerseits an dem schlecht zugänglichen, weit von
Weichteilen umgebenen Gelenk andererseits an dem großen Bewegungsumfang und drittens an den Einschränkungen der Körperhygiene, denen man mit Anwendung von größeren Bandagen ausgesetzt wäre. Die
gebräuchlichsten Hilfsmittel am Hüftgelenk sind Gehstützen. Der Aufbau der Muskulatur kann ebenfalls durch ein Muskelstimulationsgerät unterstützt werden.
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Nach Hüftoperationen werden verschiedene Hilfsmittel benötigt, um die vorgegebenen Bewegungsausmaße einhalten zu können.
Das sind vor allem Erhöhungen für Stühle und die Toilette sowie Lagerungskissen für das Bett. Bei Verkürzungen eines Beines kann eine Schuherhöhung (ab 1,5 cm Unterschied) angebracht sein.
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Zur Vermeidung von hüftgelenknahen Knochenbrüchen wurde jetzt eine Unterhose mit Hüftschutz und spezieller Polsterung auf
den Markt gebracht. Diese Hose reduziert das Frakturrisiko bei Stürzen und ist für Menschen geeignet, die aus verschiedenen Ursachen zu häufigen Stürzen neigen.
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Außer den Knochenbrüchen werden die meisten Erkrankungen des Sprunggelenks mit Hilfsmitteln behandelt. Das fängt bei Verbänden und komprimierenden und stabilisierenden Bandagen an und geht über Spezialschienen, die nur bestimmte Bewegungen erlauben bis zu Spezialschuhen und Einlagen.
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Bei den häufigen Bandverletzungen werden Schienen verwendet, die das Sprunggelenk U-förmig umgreifen und so eine Seitbewegung verhindern. So wird ein erneutes Umknicken verhindert, die Bänder können ohne weitere Verletzung heilen.
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Die Arthrose des Sprunggelenks wird oft durch Einlagen und Spezialschuhe behandelt, die die Last des Körpers auf einen weniger geschädigten Knorpelanteil verteilen.
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Gehstützen sind natürlich auch bei der Behandlung von Erkrankungen des Sprunggelenks nötig, um den Fuß zu entlasten.
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