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Retropatellarprothese
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Falls nur ein Knorpelschaden hinter der Kniescheibe vorliegt, kann mit einer speziellen Prothese, die die Knorpelschicht der Kniescheibe und die Gleitfläche der auf dem Oberschenkel ersetzt, geholfen werden. Die starken Schmerzen bei Belastung, die nur hinter der Kniescheibe auftreten, werden so effektiv behoben.
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Der Ersatz des Retropatellarbereichs durch die Spezialprothese macht jedoch nur bei Personen Sinn, die keine knieende
Tätigkeit ausüben und bei denen ein isolierter Schaden hinter der Patella vorliegt. Ausserdem sollten alle anderen Therapiemöglichkeiten, wie Release, Denervierung, eventuell Umstellungsoperation, ausgeschöpft sein. Liegen all diese Voraussetzungen vor, kann diese Art der Prothese auch bei
jüngeren Patienten verwendet werden, da das Lager der Prothese sehr klein ist und alle weiteren Protheseformen bei einem Wechsel möglich sind. Sollte trotz Ausschöpfen aller weniger eingreifenden
Möglichkeiten ein schwerster Schaden hinter der Kniescheibe und in den übrigen Gelenkanteilen vorliegen, muss auf eine konventionelle Knieendoprothese zurückgegriffen werden.
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Wenn man bedenkt, dass diese Prothese nur selten verwendet wird (siehe oben genannte Einschränkungen) und nur bei
Patienten zum Einsatz kommt, bei denen alle anderen Möglichkeiten bereits versagt haben, sind die Erfolgsraten von 50-80 % Schmerzfreiheit ausgezeichnet.
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