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Knorpeltechniken
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Unter Knorpeltechniken werden hier alle Operationen zusammengefasst, die auf den Aufbau oder die Verbesserung des Knorpels
im Gelenk zielen. Prinzipiell sind diese Techniken in allen Gelenken möglich, werden jedoch meist im Kniegelenk durchgeführt, da diese Gelenk für eine Arthroskopie am besten zugänglich ist. Ein möglicher Behandlungsablauf bei Knorpelschaden jüngerer Menschen steht hier.
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Bei dieser Technik wird der schwer geschädigte Knorpel mit einer dünnen Knochenlamelle abgetragen. Damit wird die
Einblutung aus intaktem Knochen provoziert und es kann sich ein neuer Knorpelbelag bilden. Dieser neue Belag ist weniger belastbar als der originale Knorpel, kann die Schmerzen aber reduzieren. Um die
Bildung des Knorpels nicht zu stören, ist eine zweiwöchige Entlastung und weitere vierwöchige Teilbelastung des betroffenen Beins nötig.
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Falls der Knorpelschaden nicht so schwer ausgeprägt ist, werden nur die Stufen im Knorpel, die bei der Bewegung hindern,
geglättet. Dieses Verfahren kann auch am Rand eines IV.gradigen
Knorpelschadens angewandt werden, um die Beweglichkeit des Gelenks zu verbessern. Eine Manipulation am Knochen wird hier unterlassen.
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Auch hier wird die Knochenlamelle verletzt und eine Blutung, mit der nachfolgenden Ersatzknorpelbildung provoziert. Das
besondere ist, dass die Verletzung der Lamelle nur punktförmig durchgeführt wird. Auch hier dauert die Entlastung zwei Wochen und die weitere Teilbelastung weitere vier Wochen.
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Wie bei der Abrasionsarthroplastik werden hier Knorpel und Knochen bis in das Gesunde abgetragen. Im Gegensatz zur Abrasionarthroplastik werden die Knorpel- und Knochenanteile geborgen und zu einer Paste gequetscht. Diese Paste wird dann in den Defekt eingearbeitet. Auch hier entsteht ein Ersatzknorpel.
Bei dieser Methode muss jedoch in den ersten zwei Wochen komplett entlastet werden, die weitere Teilbelastung dauert noch vier Wochen.
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